Alignment – on and off the mat.

In dem Artikel habe ich schon über Attitude geschrieben.

Heute geht es um Alignment – die Ausrichtung. Was macht es für einen Unterscheid für uns – auf der Matte und im Alltag – wenn wir einen Blick auf unsere (innere) Ausrichtung werfen?

Wenn wir von der „rein technischen“ Ausrichtung sprechen, dann versteht jeder, der sich schon mal „körperlich ertüchtigt“ hat, dass eine korrekte Ausführung dazu führt, dass man effizient und verletzungsfrei trainiert. Aber Yoga ist mehr als eine Übungsausführung, ein Training, oder ein Workout.

Ja, wir wollen unser Potenzial nutzen, lernen wie wir funktionieren, wie wir unsere Peripherie, unseren Körper richtig benutzen, damit er optimal funktioniert. Aber die Momente in denen „was passiert“ – in denen ich während der Praxis berührt bin – die bleiben mir immer verwehrt, wenn ich „nur“ an die technische Ausrichtung denke.

Ich will ehrlich sein: Bis ich mit meiner Ausbildung angefangen habe, habe ich alles was über diesen technischen Aspekt hinaus gegangen ist einfach ausgeblendet. Ich wollte wieder gut funktionieren – das wars. Aber da ist so viel mehr.

Das Wort „Ausrichtung“ bedeutet ja, dass wir mit irgendwas im Bezug stehen. Ich kann mich nur zu etwas ausrichten. Ich möchte mit meinem Körper und meinem Geist in guter Beziehung stehen. So praktizieren, dass mein Körper und mein Geist unterstützt wird meine beste Version zu sein.

Das was mich im Anusara anfangs angesprochen hat war die Klarheit, die ich durch die Ausrichtungsprinzipien am Körper erfahren habe. Es ist alles logisch, es folgt der Biomechnaik des Körpers. Und das verrückte: all das ist auch auf unseren Geist, unseren Alltag unser Herz zu übertragen. Da ist es auch logisch.

Wenn wir also einen Plan haben (Attitude), dann stellt sich die Frage: Wie schaffe ich das? Wie setze ich das um? Wie entscheiden wir? Was bewirken wir? Je mehr ich praktiziere, desto mehr bekomme ich eine Vorstellung davon was es bedeutet „die äußere und innere Ausrichtung in Einklang zu bringen“. Den Körper und den Geist.

Flexibilität im Körper und im Geist. Stärke im Körper und im Geist. Weich werden, Spannung erzeugen, mit Hingabe in eine Asana gehen, wachsen, Raum schaffen, strahlen, das Herz öffnen, verbeugen – alles Begriffe, die nicht unbedingt mit der Matte zu verbinden sind.

Die Worte finden ihren Weg in euer Herz. Mit der Zeit. Lasst euch auch die Zeit und seht zu was passiert – denn es passiert was. 🙂

Euer Fuchs.

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