It’s all about ATTITUDE.

Im Anusarayoga gibt es die drei A’s:

  • Attitude – die innere Haltung.
  • Alignment – die Ausrichtung.
  • Action – die Aktion.

Aber: Wir brauchen uns hier gar nicht über Ausrichtung und Aktion unterhalten, wenn die innere Haltung nicht passt. Und wisst ihr was: Das gilt für alles im Leben. Egal WAS ich praktiziere, wenn meine Haltung nicht stimmt, dann war es irgendwie verlorene Zeit. Verschenkte Zeit.

Ich möchte keine Häkchen an offene Todo’s setzen. Es gibt keine imaginäre Sternchenliste im Universum in der man versucht seine Namenszeile voll zu kriegen wie in der Grundschule. Niemand prüft ob ich meine Punkte die ich vornehme abarbeite. Aber ich selbst – ich kann bestimmten, was ich tue und mit welcher Einstellung. Ich selbst kann würdigen wo ICH gerade bin, wie es MIR geht und was ICH tue.

Ich mag das Wort Intention. Das hört sich nach „mehr“ an als nur „Haltung“. Was ist meine Intention, wenn ich Sport mache? Wenn ich gut und fein koche? Wenn ich jemanden ein Geschenk kaufe? Wenn ich aufstehe und „Nein“ sage? Was steckt dahinter? Sich diese Frage ehrlich zu beantworten kostet viel Kraft. Und manchmal schäme ich mich, wenn ich dahinter komme was meine wahre Intention war. Und nächstes Mal, wenn ich wieder kurz davor bin mein Verhaltensmuster siegen zu lassen – da hab ich ein kleines bisschen mehr Kraft dagegen anzugehen – nur weil ich es eben weiß. Und nicht einfach geschehen lasse.

Yoga als „Haltung“ gegenüber dem Leben zu betrachten ist nicht einfach. Aber das ist es. Yoga bringt mir Bewusstsein und damit auch die Wahl zu entscheiden. Das ist anstrengend aber auch befreiend.

Im Rahmen meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass sich viele Dinge so sehr verändern können – nur wenn man sie sich genau anschaut, wenn man „weiß“. Ich war überrascht wie „normal“ manche Dinge für mich waren, die ich plötzlich nicht mehr verstanden habe. In einem anderen Artikel habe ich bereits von Sankalpa geschrieben. Die zwei Themen „Attitude“ und „Sankalpa“ sind für mich untrennbar mit einander verbunden.

Im Buch von Barbra Noh ist ein tolles Zitat:

Du erschaffst deine Gedanken,
deine Gedanken erschaffen deine Absichten,
und deine Absichten erschaffen deine Realität“
– Wayne Dyer.

Ich erschaffe mir meine Gedanken, meine Absichten und meine Realität. Und ich bemühe mich nichts und niemanden diese Rolle zu überlassen. Denn es sind MEINE Gedanken, Absichten und Realität.

Wie sieht das jetzt in der Praxis oder im realen Leben aus? Wenn ihr was tut, haltet einen Moment inne, fragt euch: „Warum mache ich das?“. Egal was es ist.

Aufräumen? Weil morgen jemand kommt? Weil ich es so haben will? Weil jemand anders es so haben will? Für mich ändert sich dann schon was. Muss ich jetzt wirklich aufräumen oder gibt es etwas, was mir persönlich wichtiger ist.

Yoga? Weil ich gesagt habe ich muss jeden Tag praktizieren? Weil ich was erledigt haben will? Oder weil ich will, es brauche, mich darauf freue. Wenn ich es einfach nur erledigen will… dann ruf ich mir ins Gedächtnis was ich mal wollte. Warum ich mal angefangen habe. Ich ändere meine „Attitude“. Klingt nach Selbstmanipulation? Vielleicht. Ich nenne es eher „sich erinnern“ an das was mal der Plan war. Manchmal klappt es nicht. Und wisst ihr was – dann lass ich es einfach bleiben und schau mir 2 Folgen meiner Serie auf Amazon prime an – und das ist auch wunderbar.

Nehmt nicht alles so ernst. Aber werdet euch eurer Einstellung, eurer Intention bewusst. Werdet euch bewusst WAS ihr da tut. Und tut das was ihr tut mit Herz! Und Dinge werden sich verändern. Ich verspreche es euch.

Euer Fuchs.

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