Dem Körper Gutes tun.

Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen. 

Ein schöner Satz, nicht wahr?

Über die Jahre habe ich immer wieder angefangen mir Gutes zu tun (so dachte ich) und es wieder gelassen. Es hat irgendwie nicht „Klick“ gemacht. Es wurde nie zu einer Routine, zu einem Ritual zu einem festen Bestandteil. Es war mehr eine Pflicht, eine Challenge, etwas was „muss“.

Erst mit der Zeit habe ich gelernt, dass nicht jeder Tag gleich ist. Dass ich auf mich hören muss. Was brauche ich heute? Auspowern? Laufen und im Kopf ruhig werden? Eine lange Yogaeinheit extra? Nichts davon? Ein Glas Wein? 🙂

Ich habe eine persönliche Morgenroutine entwickelt. Die besteht aus festen Elementen die eine Art Kurzprogramm ergeben (ca. 20 – 30 Minuten) und können durch bestimmte Elemente ergänzt werden, sodass ich bis zu 90 Minuten beschäftigt sein kann. Ich habe mir das aufgeschrieben und einlaminiert. Jaaaa… so bin ich. Ich muss Dinge niederschreiben. Es ist jetzt ein bisschen wie Zähneputzen. Die Routine hat für mich fast schon was meditatives. Ich werde ruhig und konzentriert. Das ist meine persönliche Maintanance. Meine Pflege. Wie Zähne putzen eben! Genauso wichtig für mich.

Die Basics mache ich je nach dem was mein Körper braucht oder was gut für mich ist mehr oder weniger intensiv. An manchen Tagen gehen bestimmte Dinge nicht. Oder es verlangt nach bestimmten Dingen. Das Wort Routine impliziert für manche, dass wir auch nicht mehr darüber nachdenken – so ist das nicht gemeint. „Einfach machen“ – darum geht es nicht. Es soll ein Rahmen geschaffen werden, der handlebar ist und einem gut tut. Vielleicht sieht bei einem die tägliche Routine so aus, dass jeden Morgen meditiert wird. Vielleicht versteht jemand darunter sich eine philosophische Schrift zu studieren. Oder eine Kombination aus allem. Die tägliche Praxis alleine und zu Hause ist was persönliches. Was eigenes. Sie unterscheidet sich für mich sehr von der Praxis in einer Yogaklasse oder in einem Retreat. Und sie zählt für mich auch nicht als „Yoga machen“. Sie ist so was wie eine Vorbereitung für den Tag.

Yoga hat mich gelehrt mir jeden Tag die Frage zu stellen, was heute richtig und gut für mich ist.

Meine Routine besteht aus vielen Elementen der DVD’s von Lalla und Vilas (Yoga als Therapie I und II). Zusätzlich wechsle ich noch einige Dinge mit rein. Unten findet ihr eine Idee wie das aussehen könnte.

Vielleicht habt ihr Lust, dass ich euch ein paar dieser Übungen mal vorstelle und was sie mit mir machen? Lasst es mich wissen.

Euer Fuchs.

Basics:

  1. Eka pada supta padangusthasana (Bein gerade nach oben)
  2. Eka pada parsva supta padangusthasana (Bein nach außen „kippen“ lassen)
  3. Eka pada parivrtta supta padangusthanasa (Bein nach innen „kippen“ lassen)
  4. Eka pada bhekasana (an der Wand)
  5. Supta gomukhasana
  6. Mandukasana
  7. Parvatasana
  8. Baddha hasta tadasana
  9. Baddha hasta uttanasana
  10. Baddha hasta anuvitasana
  11. Navasana dynamisch (Beine bleiben fest, Oberkörper kommt immer wieder kontrolliert hoch und wird wieder abgelegt)

Zusätzlich im Wechsel und je nach Lust und Laune:

  1. Plank up and downs, Sideplanks in verschiedenen Variationen
  2. Dolphins
  3. L an der Wand oder Jump ups an die Wand (Handstandvorbereitung)
  4. Handgelenkmobilisation
  5. Sirsasana mit oder ohne Feetuptrainer
  6. Dips (mit meinem Feetuptrainer)
  7. Klimmzüge
  8. Eka pada rajakapotasana
  9. Trisulasana

 

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