Was brauche ich denn nun für meine Yogastunde?

Also – ich bin ja auch so der Typ: bevor ich mit dem neuen „Sport“ anfange muss erst mal das Equipment her. Die meisten machen sich ja darüber lustig – aber ich ärgere mich, wenn ich mich dann mit schlechten, fehlenden oder unpassenden Equipment rumärgern muss. Es gibt wie immer ein ziemlich große Spanne was man investieren möchte.

Hier möchte ihr dir ein paar Tipps geben

  • was du wirklich benötigst.
  • welches Equipment in welcher Preisspanne gut ist.
  • bei was ich letztendlich gelandet bin und warum.

Blöcke und Gurte.

In den Yogastudios und Räumen sind meistens Blöcke und Gurte vorhanden. Für mich war das am Anfang auch nicht so essentiell – wusste ich auch gar nicht so recht für was und wann ich die zu gebrauchen habe. Auch jetzt würde ich immer nur mit meiner Yogamatte in die Klasse gehen. Trotzdem brauche ich für zu Hause einen (idealerweise zwei) Blöcke und einen Gurt.

Wenn man mit der Praxis beginnt es es vorteilhaft wenn der Block etwas größer ausfällt Es gibt von Yogistar einen Block „Super Size“ der leicht ist und ideal für Einsteiger ist. Für mich selbst nutze ich einen etwas kleineren (Standardgröße) in Kork. Das ist Geschmackssache. Für mich ist das natürliche Material irgendwie „schöner anzufassen“. Hat aber sonst keine weiteren Auswirkungen oder Vorteile.

Yogistar Yogablock Super Size

Lotuscrafts Yogablock Kork

Bei den Gurten geht es eher unspektakulär zu. Das ist wirklich eine Geschmackfrage. Wenn du danach suchst, wirst du feststellen, dass der Preisunterschied sich meist nur über Design bzw. den Markennamen differenziert. Ich verlinke dir einfach den gängigen der Marke Yogistar, welchen es in vielen Farben gibt.

Yogistar Yogagurt- 260 cm

Die Matte.

Das ist ein wirklich schwieriges Thema. Mir sind Leihmatten ein Graus. 🙂 Auch in Studios in denen die Matten mit zur Verfügung stehenden Reinigern immer wieder abgewischt werden – es ist trotzdem irgendwie nicht meine. Ich habe festgestellt, dass ich entspannter praktizieren kann, wenn ich meine eigene verwende – noch dazu, weil ich mich nicht ärgere weil ich rutsche.

Ich wollte zu Anfang nicht gleich viel Geld ausgeben – und man kann für eine Yogamatte von 20 € bis 130 € so ziemlich alles ausgeben. Also habe ich eine mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis gesucht. Gelandet bin ich bei einer Yogistarmatte, welche mir auch empfohlen worden ist. Allerdings muss man hier darauf achten, dass man die Version „Pro“ wählt. Die gibt es in vielen verschiedenen Farben. Die Matte hat mir lange gut gedient – ist allerdings schwierig zu handhaben, wenn man dazu tendiert stark zu schwitzen (an den Händen) – dazu komme ich später noch mal.

Yogistar Yogamatte Pro

Als ich dann immer mal wieder die Matten anderer gesehen, gefühlt und auch ausprobiert habe, habe ich im oberen Preissegment doch riesige Unterschiede gespürt. Verliebt habe ich mich in meine Jade Yogamatte. Die gibt es in verschiedenen Stärken und längen – von der Struktur her sind sie aber immer ähnlich. Ich habe mir die Matte „Harmony Professional“ gekauft und war bzw. bin wirklich sehr zufrieden. Ihr könnt einfach mal googeln welche Farbvariationen es hier gibt – manchmal kann man da ein Schnäppchen machen, wenn einem das nicht so wichtig ist.

Jade Harmony Professional 5 mm

Ansonsten gibt es noch folgendes zu sagen:

Wer z. B. empfindlich an den Knien ist wählt sich eher dickere Matten aus – ich mag das nicht, weil bei mir dann die Stabilität leidet.

Wer an den Händen stark schwitzt kann zu einer Hot-Yoga-Matte greifen (z. B. bei Manduka) oder auf eine relativ einfache Matte in der gewünschten Stärke ein Anti-Rutsch-Tuch legen. Alle Yogis und Yoginis mit schwitzigen Händen schwören z. B. auf das Yogitoes oder eQua von Manduka.

Generell ist es sowohl im oberen als auch im unteren Preissegment eine Geschmacksfrage was man mag und wie es sich anfühlen soll – rutschen darf es nicht. Und ich finde es schön, wenn auf natürliche Materialien zurückgegriffen wird. Pauschal würde ich sagen, dass die Matten von den (für mich) drei Topmarken Jade, Manduka und Lululemon für mich eigentlich immer super sind – es gibt eben ein paar Feinheiten bzw. Besonderheiten. Wenn ich eine neue Matte sehe, frage ich den anderen Schüler immer ob ich mal „drauf darf“ oder mal „anfassen“ darf 🙂 .

In einem weiteren Artikel werde ich euch darüber berichten mit was ihr eure Matten am besten pflegt, damit ihr auch lange Freude daran habt.

Klamotten.

Es gibt tolle Yogamarken und auch tolle Yogaklamotten. Das ist kein „Muss“. Nutzt eure Sportkleidung – ihr braucht nichts spezielles. Ihr solltet gute Bewegungsfreiheit haben, die Klamotten sollten nicht einschnüren und atmungsaktiv sein und ihr solltet euch wohl fühlen. Die Yogaklasse ist kein Stylewettbewerb.

Bei den Männern gibt es noch zu sagen, dass die klassichen Sporthosen leider für viele Asanas etwas „problematisch“ an gewissen Zonen oder auch am Oberschenkel sind. Achtet darauf, dass ihr Hosen mit einer gewissen Elastizität tragt – keine festen Stoffe (wie es oftmals bei Lauf- und Trainingshosen der Fall ist).

Habt einen schönen Sonntag.

Euer Fuchs.

 

 

 

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